Rückblick 2016 – Ausblick 2017

Rückblick 2016

Die mit dem Förderausschuss der Rest-Cent-Aktion für 2016 vereinbarten Ziele zur Unterstützung der Mugeza Mseto Schule wurden erfolgreich erfüllt.
Zum einen wurde eine Brunnenbohrung auf dem Schulgelände durchgeführt, so dass die Schule ab Mai 2016 mit frischen Grundwasser versorgt werden konnte. Dies war auch dringend erforderlich, da aufgrund einer Trockenperiode seit langer Zeit in der Schule kein Regenwasser gespeichert werden konnte. Für die mit schwerem Gerät durchgeführte Bohrung (harter Felsgrund) wurden 8.914,50 Euro nach Tanzania überwiesen.
Zum anderen wurde ein von BORDA Bremen benannter Bauunternehmer aus Arusha (Tanzania) beauftragt, eine Expertise zu erstellen, um die Möglichkeiten und den Umfang für den Bau einer neuen Sanitäranlage zu prüfen und einzuschätzen. Für diese sehr umfangreiche und detaillierte Studie wurden 1011,50 Euro an BORDA Tanzania überwiesen und dient als Grundlage, um das Pläne und das weitere Vorgehen abzustimmen.
Beide Ausgabenbeträge wurden teils privat, teils durch Vereinsvermögen des Fördervereins im Voraus verauslagt.

Erdbeben im Gebiet Bukoba
Am 10. September 2016 ereignete sich ein heftiges Erdbeben in der Kagera Region und Bukoba. Es gab viele Verletzte, fast 20 Menschen fanden den Tod und viele Gebäude stürzten ein oder wurden stark beschädigt.
Auch die Mugeza Mseto Schule wurde stark betroffen. Einige Gebäude mussten wegen Einsturzgefahr abgerissen werden, andere Gebäude wurden beschädigt. Leider ist auch der neu gebohrte Brunnen vom Erdbeben nicht verschont geblieben. Seit dem Erdbeben fördert die Pumpe kein Wasser.
Mitglieder und Unterstützer des Fördervereins spendeten 200,- Euro an einen gemeinnützigen Hilfsfond in Bukoba.

Ausblick für 2017

Anläßlich der Zerstörungen durch das Erdbeben in der Schule, hat UNICEF Gelder bereitgestellt, um einige Unterkunftsgebäude und Klassenzimmer neu zu errichten.
Der Rotary Club Bremen (Bürgerpark) ist bereits seit 1 Jahr mit der Finanzierung und konkreten Planung eines neuen Sanitärkomplexes für die Mugeza Schule befasst. Genaue Details und Zahlen werden aber erst Anfang Februar 2017 vorliegen, wenn die Mitgliederversammlung und der Vorstand des Rotary Clubs einen entsprechenden Beschluss gefasst haben.

Wasserversorgung
Vordringlich und für die Errichtung des Sanitärkomplexes durch den Rotary Club ist die Sicherstellung Wasserversorgung in der Schule. Dazu wird es vermutlich notwendig sein, dass das Bohrloch nachgebohrt wird und ggf. auch noch vertieft werden muss. Nach Aussagen des Schulleiters ist auch die Pumpe in Mitleidenschaft gezogen worden (vermutlich durch Sandeintrag im Bohrloch aufgrund des Erdbebens) und muss evtl. ausgetauscht werden. Eine vorsichtige Kostenschätzung beläuft sich auf ca. 3.500,- /4.000,- Euro.

Zuwegung
Der Neubau einer behindertengerechten Sanitäranlage erfordert auch eine entsprechende Zuwegung von den Unterkünften/Klassenräumen zu der Anlage. Bislang können die gehbehinderten SchülerInnen nachts nur auf allen Vieren oder durch zufällig vorhandene Begleitung (MitschülerInnen, Matron, Patron) zu den Toiletten gelangen. Es müssen neue erhöhte Wege (wegen Überschwemmungen während der Regenzeit) angelegt werden und auch die vorhandenen Wege müssen dringend instandgesetzt werden, damit die ca. 45 Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderten SchülerInnnen die Sanitäranlagen gefahrlos und menschenwürdig erreichen können. Da der genaue Standort noch nicht festgelegt ist (der Rotary Club und ich planen eine Ortsbesichtigung im März 2017), lässt sich auch hier der finanzielle Aufwand nur mit ca. 2.000,-/2.500,- Euro grob schätzen.

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